filmclub münster

 

Der filmclub münster wurde bereits am 11. Juni 1948 als Filmclub der britischen Besatzungszone gegründet. Damit ist er der älteste noch existierende Filmclub Deutschlands! Die Ziele der Gründer waren, im Nachkriegsdeutschland ein Verständnis für "Film" als eigenständiges Kunstwerk zu wecken und den Grundstein für ein neues politisches wie kulturelles Bewusstsein zu legen. Nachdem Studenten einstweilen das Abspielen der Filme übernommen hatten, wurden danach die Volkshochschule und der Westfälische Kunstverein Träger des Filmclubs. 1995 übernahm die Filmwerkstatt zusammen mit den Münsterschen Filmtheaterbetrieben im Rahmen einer Umstrukturierung die Leitung des filmclubs münster. Der Westfälische Kunstverein ist bis heute als Förderer und Kooperationspartner aktiv.

 

Mitglieder des Westfälischen Kunstvereins erhalten ermäßigten Eintritt zu allen Veranstaltungen des Filmclubs.

 

 

Programm des filmclub

 

 

Montag, 7. April 2014 um 19 Uhr

"Jonas in the Jungle"

im Schloßtheater, Melcherstr. 81, 48149 Münster

 

der Regisseur Peter Sempel ist anwesend.

 

 

 

14. - 30. März 2014

RUSSISCHE FILMTAGE

im Schloßtheater, Melcherstr. 81, 48149 Münster

 

Zur Website der russischen Filmtage: hier.

 

Fr 14.03.
19:00
Eröffnung 
Der Geograf hat den Globus versoffen (OmdtU)
So 16.03.
15:30
Der Geograf hat den Globus versoffen (OmdtU)
 
18:00
Vor uns die Sintflut. Ein apokalyptisches Märchen.(OmdtU)
Mi 19.03.
19:00
Vor uns die Sintflut. Ein apokalyptisches Märchen.(OmdtU)
Fr 21.03.
19:00
Das Meer (OmdtU)
So 23.03.
15:30 
17:30
Die Nichtstuer (OmdtU) 
Erzählungen (OmdtU)
Mo 24.03.
19:00
Die Nichtstuer (OmdtU)
Mi 26.03.
19:00
Kurzfilme von Studierenden der Filmhochschulen 
in Petersburg und Moskau
 (OmeU)
Do 27.03.
19:00
Das Meer (OmdtU)
Fr 28.03.
18:00
Erzählungen (OmdtU)
So 30.03.
16:00
Finissage: Die Mutter (Stummfilm + Musik)

 

 

 

 

4. November - 2. Dezember 2013

THE DAVID LYNCH EXPERIENCE

im Schloßtheater, Melcherstr. 81, 48149 Münster

 

Der filmclub münster zeigt in einer umfassenden Retrospektive im Schloßtheater (fast) alle Langfilme sowie die frühen Kurzfilme von David Lynch.

Weitere Informationen und den Programmflyer finden Sie hier

 

 

9. November und 10. November, 10-18 Uhr

DAVID LYNCH-SEMINAR

im Westfälischen Kunstverein, Rothenburg 30, 48143 Münster

 

40€ / ermäßigt 30€

 

Frank Behnke, der bei der Produktion von „Blue Velvet“ als Assistent von Lynchs Tonmeister Alan Splet am Set war und ein ausgewiesener Lynch- Kenner ist, wird in einem zweitägigen Seminar anhand von Filmausschnitten, Kurzfilmen und Dokus (darunter auch nie veröffentlichte Ausschnitte) Näheres zur Ästhetik und Arbeitsweise von David Lynch erläutern.Anmeldung über die Filmwerkstatt: film@muenster.de

 

 

15. November 2013, ab 22:45 Uhr

LANGE DAVID LYNCH-NACHT

im Cineplex Münster, Albersloher Weg 14, 48155 Münster


Die Filmwerkstatt Münster lädt außerdem zur langen Nacht ins Cineplex ein. Die erste Staffel von David Lynchs revolutionärer TV-Serie "Twin Peaks" (OmU) soll gezeigt werden. Damit die Veranstaltung geplant werden und stattfinden kann, sind Anmeldungen nötig: film@muenster.de

 

 

 

 

bis zum 20. Mai 2013

THOMAS BARSCH

im Schloßtheater, Melcherstraße 81, 48149 Münster

 

 

Montag, 20. Mai 2013, 17 Uhr
Thomas Brasch – Mercedes
(BRD/NL 1985) | 71 Min.
Ein junges, arbeitsloses Paar in den achtziger Jahren begegnet sich auf der Straße. Da ihre Gespräche nicht über No-Future-Parolen hinauskommen, beginnen sie, sich Rollen vorzuspielen. Dadurch gelingt es ihnen, wirklich miteinander zu reden und sich ein anderes Leben zusammenzuphantasieren. Der Titel des Films „Mercedes“ – ursprünglich ein Bühnenstück – soll als Statussymbol für Reichtum stehen.



Mittwoch, 22. Mai 2013, 19 Uhr

Thomas Brasch – Der Passagier – Welcome to Germany
(BRD/CH/GB 1987/1988) | 98 Min.
Der jüdisch-amerikanische Regisseur Cornfield versucht durch den Dreh eines Dokumentarfilms in Deutschland über ein Nazi-Filmprojekt sein persönliches Holocaust-Trauma zu überwinden: 1942 musste er gemeinsam mit anderen KZ-Häftlingen in einem antisemitischen Film der Nazis mitwirken und verschuldete durch einen Verrat den Tod eines Freundes.

 

 

 

Programm des Westfälischen Kunstvereins

 

21. April bis 5. Mai 2013

FAR FROM HOMES

Filmreihe zur Ausstellung

Kuratiert von Eric Baudelaire

 

Schloßtheater, Melcherstr. 81, 48149 Münster

Eintritt 6,- / für Mitglieder 4,-

 

In Kooperation mit dem Filmclub Münster lädt der Westfälische Kunstverein zu einer begleitenden Filmreihe ins Schloßtheater ein, die der französische Künstler Eric Baudelaire kuratiert hat. Sein Film „The Anabasis of May and Fusako Shigenobu, Masao Adachi and 27 years without images“ (2011) wird am 21. April den Auftakt hierzu darstellen. Unter dem Titel „Far from Homes“ päsentiert Baudelaires Reihe drei weitere Filme, die mit unterschiedlichen Strategien und Intentionen das Konzept von nur einem Zuhause in Frage stellen.

 

 

Sonntag, 21. April um 17 Uhr

 

Eric Baudelaire

The Anabasis of May and Fusako Shigenobu,
Masao Adachi and 27 years without images,
2011, 66 min., Super8 und HD video

(engl. OF)

Im Anschluss Künstlergespräch mit Eric Baudelaire
(in englischer Sprache)

 

Die Anabasis wurde um 370 v. Chr. von Xenophon verfasst. Es handelt sich um ein Geschichtswerk, vergleichbar mit Homers Odyssee, das den „Zug der Zehntausend“ griechischen Söldner durch unbekanntes Gebiet nach Hause beschreibt. Das zugrundeliegende Verb „ana bainein“ meint zugleich „aufbrechen“ und „zurückkehren“. Von Literaturwissenschaftlern wird das Leitmotiv der Anabasis interpretiert als eine Suche nach der Heimat und zugleich dem Entdecken eines Ziels im Neuen und Unbekannten.

Inhaltlich behandelt der Film die Geschichte einer Führungsperson der Japanischen Roten Armee, Fusako Shigenobu, und deren Tochter May, die im libanesischen Exil geboren und aufgewachsen ist. Masao Adachi, ein radikaler, japanischer Filmemacher, lebte ebenfalls für Jahrzehnte im Untergrund in Beirut. Er sowie Fusako Shigenobu werden von den Behörden in ihre eigentliche Heimat Japan zurückgesandt. Eric Baudelaire orientiert sich formal an der japanischen Tradition des „fukeiron“, einer Theorie, derzufolge sich Erkenntnisse aus der Betrachtung von Landschaft ableiten lassen. Auf diese Weise untersucht er formal wie inhaltlich die Bedeutung von geografischer, kultureller und sozialer Heimat.

 

 

 

Mittwoch, 24. April um 18 Uhr

 

Chris Marker

One Day in the Life of Andrei Arsenevich
2000, 55 min. (engl. Fassung)

 

Chris Markers Hommage an den russischen Regisseur Andrei Tarkowski ist entstanden als Teil der französischen Dokumentarfilmreihe „Cinéastes de notre temps“ (Filmemacher unserer Zeit) und vereint Szenen aus Tarkowskis Privatleben mit Material vom Set seines letzten Films „Opfer“. Tarkowski litt während der Dreharbeiten bereits an Lungenkrebs im Endstadium. Eine Schlüsselszene zeigt ein Wiedersehen in Paris zwischen ihm und seinem Sohn Andrei Jr., dem eine Ausreise aus der Sowjetunion nur aufgrund der schweren Erkrankung seines Vaters bewilligt worden war. Markers Film ist das Porträt eines sterbenden Mannes, für den die Frage nach Heimat und Zuhause, Geburtsort vs. Wahlheimat ungelöst bleibt und für den das Filmemachen wohl der einzig beständige Zufluchtsort war.

 

 

 

Sonntag, 5. Mai um 17 Uhr

 

Michelangelo Antonioni

The Passenger
1975, 121 min. (engl. OmdtU)

 

In Antonionis Film „The Passenger“ spielt Jack Nicholson einen durchgebrannten Reporter, der seine Identität mit einem Mann getauscht hat, den er tot in einem Hotelzimmer in Nordafrika fand. Auf diese Weise glaubt er, dem Chaos seines alten Lebens entfliehen zu können, wird aber bald nicht nur von seiner Frau gesucht, sondern auch von zwielichtigen Fremden. Je mehr er versucht, seinem alten Leben zu entkommen desto mehr spitzt sich seine Situation zu. Er wird mit demselben Schicksal des Mannes konfrontiert, dessen Identität er in der Hoffnung auf ein besseres Leben gestohlen hatte. Trotz des Gefühls der Entfremdung von seinem alten Leben, vor dem er mit der Annahme einer anderen Identität flüchten wollte, muss er feststellen, dass er seiner eigenen Identität, sich selbst nicht entkommen kann.

 

 

 

Montag, 27. Mai um 18 Uhr

 

Robert Kramer

Walk the Walk
2004, 114 min. (frz. OmdtU)

 

„Walk the Walk“ ist Dokumentarfilm und Fiktion in einem; er vereint Tagebucheinträge, Reisenotizen und Familiendrama. Der Alltag einer Familie in Südfrankreich gerät aus den Fugen, als die 19-jährige Tochter Raye sich entschließt, ihr Zuhause für einen Selbstfindungstrip durch Europa zu verlassen. Rayes Vater tut es ihr gleich und lässt seine Frau alleine zurück, womit diese sich jedoch überraschend gut arrangiert. Dem Erleben von Heimatlosigkeit und Verlassen-werden wird hier eine positive Wirkung zugeschrieben, eine Chance zu einer konstruktiven Veränderung und dem Finden einer Heimat, einer Identität in sich selbst.

 

 

 


Weitere Informationen zum Programm des Filmclubs finden sie unter:

http://www.muenster.org/filmwerkstatt/filmclub/

 

filmclub münster

T 0251 2303621

film@muenster.de

 


filmclub münster

Geschichte

 

Der filmclub münster wurde bereits am 11. Juni 1948 als Filmclub der britischen Besatzungszone gegründet. Damit ist er der älteste noch existierende Filmclub Deutschlands! Die Ziele der Gründer waren, im Nachkriegsdeutschland ein Verständnis für "Film" als eigenständiges Kunstwerk zu wecken und den Grundstein für ein neues politisches wie kulturelles Bewusstsein zu legen. Nachdem Studenten einstweilen das Abspiel der Filme übernommen hatten, wurden danach die Volkshochschule und der Westfälische Kunstverein Träger des Filmclubs. 1995 übernahm die Filmwerkstatt zusammen mit den Münsterschen Filmtheaterbetrieben im Rahmen einer Umstrukturierung die Leitung des filmclubs münster.

 

Für Mitglieder ist der Besuch des filmclubs kostenfrei.

 

 

Montag, 09. Mai, 21 Uhr
30 Jahre - 30 Filme im Schlosstheater

HIRED A CONTRACT KILLER

präsentiert von Adam Riese

 

Mittwoch, 11. Mai, 19 Uhr
30 Jahre - 30 Filme im Schlosstheater

DELICATESSEN

präsentiert von Nicky Schulte

 

Sonntag, 15. Mai, 17:30 Uhr
Peter Sempel präsentiert seinen neuen Film

DIE ARMEISE DER KUNST

Münster-Premiere im Schlosstheater

 

Montag, 16. Mai, 21 Uhr
30 Jahre - 30 Filme im Schlosstheater

ADAMS ÄPFEL

präsentiert von Ansgar Esch

 

Mittwoch, 18. Mai, 19 Uhr
30 Jahre - 30 Filme im Schlosstheater

CALENDAR

präsentiert von Katja Schroeder

 

Montag, 23. Mai, 21 Uhr
30 Jahre - 30 Filme im Schlosstheater

HEAT

präsentiert von Marco Poltronieri
Mittwoch, 25. Mai, 19 Uhr
30 Jahre - 30 Filme im Schlosstheater

BRASSED OFF

präsentiert von Dr. Hans Gerhold

 

Montag, 30. Mai, 21 Uhr
30 Jahre - 30 Filme im Schlosstheater

DAS SÜSSE JENSEITS

präsentiert von Dr. Markus Köster

 

 

Weitere Informationen zu den Filmen finden sie unter:
http://www.muenster.org/filmwerkstatt/filmclub/

 

filmclub münster
0049 (0)251 2303621
film@muenster.de