RADAR: Esper Postma

 

 

„Salome“

 

19. Oktober 2019 – 19. Januar 2020

Eröffnung

Freitag, 18. Oktober 2019 um 19 Uhr
(parallel zur Eröffnung von Sonia Kacem im Westfälischen Kunstverein)

AusstellungsortGalerie der Gegenwart
Zugang über den Westfälischen Kunstverein, Rothenburg 30,
48143 Münster
ÖffnungszeitenDienstag-Sonntag von 11-19 Uhr
Eintrittfrei

 

Esper Postma (*1988, Amsterdam) untersucht in seiner künstlerischen Praxis die Spannung zwischen kollektiver Identität und persönlicher Erfahrung. Die Filme, Objekte und Installationen von Postma befassen sich häufig damit, wie Geschichte und kollektives Bewusstsein produziert werden und genauso, wie sie durch marginale Geschichten und intime persönliche Berichte unterlaufen werden. Im Rahmen seiner Ausstellung für RADAR setzte sich der Künstler mit den Sammlungsbeständen des Landesmuseums, insbesondere mit der mittelalterlichen Skulptur, auseinander. Für Postma bilden die Objekte aus dem Museumsdepot den Ausgangspunkt seiner Intervention im Schaufenster-Raum der Galerie der Gegenwart.

Esper Postma hat zunächst an der Gerrit Rietveld Academy in Amsterdam studiert, um anschließend sein Studium an der Städelschule Frankfurt bei Willem de Rooij 2015 abzuschließen. Postma lebt und arbeitet in Amsterdam und Berlin.

 

 

 

Foto: Rebis, 2018, Installationsansicht Stadtmuseum Lindau, Courtesy der Künstler


Künstlergespräch

Freitag, 13. Dezember 2019 um 18 Uhr


Eine Kooperation des LWL-Museums für Kunst und Kultur und des Westfälischen Kunstvereins in der Galerie der Gegenwart

 

Seit 2015 zeigen das LWL-Museum für Kunst und Kultur und der Westfälische Kunstverein in Kooperation aktuelle Positionen jüngerer noch weitgehend wenig bekannter Künstlerinnen und Künstler in der Galerie der Gegenwart. Der Name der Ausstellungsreihe RADAR verweist auf die Beobachtung anregender Kunstproduktionen. Die ausgestellten Werke geben Einblicke in ein aktuelles Arbeits- oder Interessensfeld, ohne die Entwicklung eines Gesamtwerks bereits ins Blickfeld zu rücken. Damit sind das Experimentieren, Scheitern und Erproben wichtige Aspekte des kooperativen Konzepts zwischen dem LWL-Museum für Kunst und Kultur und dem Westfälischen Kunstverein. Mit RADAR vermittelt die Galerie der Gegenwart erstmals räumlich, konzeptuell und inhaltlich zwischen den beiden Institutionen. Während der Laufzeit der Ausstellungen ist der Raum über den Kunstverein begehbar. Die Galerie wird somit nicht nur als Schaufenster genutzt, sondern kann sowohl von innen als auch von außen betrachtet werden. Der Eintritt ist frei.