Foto: Thomas Biesenbach | biesifoto.de

Jazzkonzert | Caspar van Meel | Satie – A Time Remembered

Sonntag, 26. Mai 2024 um 20 Uhr


Ort: Auditorium, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Domplatz 10
Eintritt: 24 €, ermäßigt 20 €

Kartenverkauf bis zum 19. Mai 2024 am Empfang des Westfälischen Kunstvereins, mittwochs bis sonntags von 11 - 19 Uhr oder Reservierung per Email. Tickets sind auch an der Abendkasse erhältlich.

 

Ryan Carniaux - Trompete
Raphael Klemm - Posaune
Denis Gäbel - Saxophon
Franz von Chossy - Klavier
Caspar van Meel - Bass
Niklas Walter - Schlagzeug

 

 


Erik Satie (1866 – 1925) war einer der prägenden Komponisten des 20. Jahrhunderts. Mit seinem musikalischen Schaffen hat er nicht nur seine Zeitgenossen berührt, sein Einfluss ist bis in die heutige Zeit spürbar und zwar gleichermaßen in der Neuen Musik, der Pop-Musik und dem Jazz. Pünktlich zum 100. Todestag des großen Franzosen hat der niederländische Bassist Caspar van Meel ein Programm der Musik Saties für Jazzband erarbeitet, welches er nun, bereits ein Jahr vor den weltweiten Feierlichkeiten, im Westfälischen Kunstverein präsentieren wird. Zu diesem Anlass hat van Meel, einer der profiliertesten europäischen Bassisten, ein international hochkarätig besetztes Sextett zusammengestellt. Die 3-köpfige Bläsersektion lässt aufhorchen. Der New Yorker Trompeter Ryan Carniaux, aktuell Professor an der Folkwang-Hochschule, spielte unter anderem bereits mit Benny Golson, Misha Mengelberg und Mark Murphy. Posaunist   Raphael Klemm, sowohl in der Klassik als auch im Jazz geschult, ist festes Mitglied der WDR Big Band und Saxophonist Denis Gäbel, Nachfolger des großen Tony Lakatos in der HR Big Band, gilt nach seinen gefeierten nationalen wie internationalen Projekten ebenfalls als einer der Stars der hiesigen Szene. In der Rhythmusgruppe stehen dem virtuosen van Meel der in Amsterdam und New York ausgebildete Pianist Franz von Chossy, ein Meister, wenn es um Improvisationskunst und Kombination unterschiedlicher Genres geht, sowie der junge, vielfach ausgezeichnete Schlagzeuger Niklas Walter zur Seite.

Sechs großartige Improvisatoren, ein zeitgenössischer Blick von der Jazzseite auf einen Giganten der Klassik – die Voraussetzungen für einen wunderbaren Musikabend sind wie gemalt. Ende des vergangenen Jahres bereits hat Caspar van Meel seine Bearbeitungen der Musik Saties auf CD veröffentlich, die Resonanz darauf ist beachtlich. So bemerkte unter anderem Thomas Loewner bei WDR 3 treffend: „Ein gelungener Rückgriff auf ein wichtiges Kapitel der Europäischen Kunstmusik des frühen 20. Jahrhunderts. Caspar van Meel spinnt Erik Saties Errungenschaften überaus kreativ und mitreißend fort und gewinnt ihnen damit eine ganz individuelle und zeitgemäße Seite ab. Ein sehr empfehlenswertes Hörerlebnis“ (WDR, 30.11.23)