Westfälische Küche

Ein Kultursalon des Westfälischen Kunstvereins

„Transit 1“

Donnerstag, 26. März 2020 um 19 Uhr

 

Zu Gast sind:

Marius Busch (Design-Kollektiv on/off, Berlin und London)  

Joachim Foerster (Schauspieler, Münster) 

Tobias Zielony (Filmemacher und Fotograf, Berlin)

 

  

Die Welt ist heute ein Dorf, und eigentlich sind wir alle Nachbarn. Oder etwa nicht? Die Westfälische Küche ‚Transit 1‘ beschäftigt sich mit den Herausforderungen, die die wahre Komplexität von Biografien, Heimat, Zuhause und die Auseinandersetzung mit Nähe und Ferne bedeuten. Globalisierung, Strukturwandel, Migration, Beruf und Berufung: das Design-Kollektiv On/Off, der Fotograf und Filmemacher Tobias Zielony und der Schauspieler Joachim Foerster berichten aus ihrer persönlichen wie beruflichen Sicht von ihren Bewegungen in einer komplexen Welt, vom Reisen und Arbeiten, und von den Notwendigkeiten, das Dorf zu verlassen, um die Welt zu sehen, zu verstehen und zu gestalten. 

 

Marius Busch ist ein interdisziplinäres Design-Kollektiv, dessen Arbeitsweise unterschiedliche Felder und Orte verbindet mit dem Ziel, konventionelle Vorstellungen von Raumnutzung aufzubrechen. Dabei bedienen sie sich experimentellen Verfahren, um Bürger*innen in unmittelbaren Kontakt mit ihrem Umfeld zu setzen.

Joachim Foerster studierte an der Folkwang Universität der Künste in Bochum und ist seit der Spielzeit 2017/2018 festes Ensemblemitglied am Theater Münster. Neben seiner Tätigkeit am Theater, spielt er in der YouTube-Serie „Licht – Die ganze Welt ist Bühne“ und der Sky-Serie „Das Boot“. 

Tobias Zielony ist Fotograf und Filmemacher. In seiner Arbeit beschäftigt er sich u.a. mit den nächtlichen Lebensrealitäten junger Erwachsener in verschiedenen europäischen und außereuropäischen Städten. Strukturwandel, Migration, Drogenmissbrauch und Sexarbeit werden hierbei ebenso zum Thema wie das Heranwachsen in indigenen Gesellschaftsstrukturen. 

 

Die besten Gespräche finden immer in der Küche statt! 

In der „Westfälischen Küche“ lädt eine Gruppe junger Vereinsmitglieder in loser Folge zu informellen Gesprächen über zeitgenössische Kunst- und Kulturproduktion ein. Kurze Impulsvorträge und Präsentationen von drei Gästen bilden dabei den Ausgangspunkt für gemeinsame Gespräche, Austausch und Diskussionen in der „Küche“. Dieses geschieht jedoch nicht in einer typischen Vortragssituation sondern aus der Menge heraus. Es gibt kein Podium; alle sitzen auf simplen Hockern lose im Raum verteilt – die RednerInnen mitten unter den BesucherInnen. Dazu gibt es – wie es sich für eine Küche gehört – ein paar Getränke und eine Kleinigkeit zu essen.